Hotel-Landgasthof Hirsch
 Dorfstraße 4, 89233 Neu-Ulm / Finningen
  Telefon: 07 31 - 97 07 44

Der Hirsch ist jetzt auch ein Motorradfreundlicher Hotelbetrieb

Qualitätssiegel von ADAC und DEHOGA erstmals verliehen

Mit dem neuen Gütesiegel „Motorradfreundlicher Hotel- und Gastronomiebetrieb“ ist der Hotel-Landgasthof „Hirsch“ von Dr. August Markl, Vorsitzender des ADAC Südbayern, ausgezeichnet worden. „Die Initiative setzt ein Zeichen auf dem nach wie vor boomenden Biker-Tourismusmarkt“, sagte Markl bei der Verleihung des ersten gemeinsamen Qualitätssiegels von ADAC und dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA. Die Auszeichnung nahm Hotelchef Johann Britsch entgegen.
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Foto links: Helmut Behlert, Vorsitzender des ADAC Nordbayern (li) und Dr. August Markl, Vorsitzender des ADAC Südbayern sowie Siegfried Gallus (re.), Präsident des Bayerischen Gaststättenverbands, bei der Übergabe des Qualitätssiegels an Andrea (auf ihrer Harley sitzend) und Johann Britsch vom Hotel-Landgasthof „Hirsch“.

Foto rechts: mit der ganzen Großfamilie Britsch, Epple & Seidl.



Johann Britsch, Chef des Hotel-Landgasthofs „Hirsch“ in Finningen, freute sich über das Gütesiegel, das sein Hotel als erstes in Bayern verliehen bekam. „Der Motorradfahrer ist ein Hotelgast mit viel Potenzial“, sagte Britsch bei der Feier im „Hirsch“-Eventstadel. Er lobte die gemeinsame Initiative von ADAC Bayern und dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA) als vorbildlich. Die Kriterien für das Qualitätssiegel meisterte der Hotel-Chef ohne Probleme, auch weil „in der Familie alle begeisterte Motorradfahrer sind“. So fahren das Ehepaar Britsch und die drei Töchter immer wieder gemeinsame Touren mit ihren Maschinen vom Typ Harley-Davidson.

Das Qualitätssiegel ist ein Novum im deutschen Tourismus: Einheitliche Qualitäts- und Ausstattungsstandards garantieren, dass Motorradfahrer in den zertifizierten Betrieben auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Betreuung und Einrichtungen vorfinden. Diese reichen von der sicheren Unterbringung der Bikes bis zur Kulinarik und den Komfort-Erwartungen.

Die Hotels müssen auch über eine Möglichkeit für regennasse Kleidung verfügen. Auch sollte eine Werkstatt in erreichbarer Nähe sein. Ergänzt werden muss dieses Angebot durch kostenlose Tourenvorschläge und Ausflugtipps für die Region. Die Auszeichnung gilt drei Jahre und wird erst nach einer Prüfung verlängert.

„Das Motorrad war früher ein reines Fortbewegungsmittel, heute ist es Ausdruck eines gehobenen Lebensstils“, sagte Dr. August Markl, Vorsitzender des ADAC Südbayern mit Blick auf die rund 3,4 Millionen Motorradfahrer in Deutschland. In Bayern seien 560 000 Arbeitsplätze mit dem Tourismus verbunden. Mit dem Qualitätssiegel „Motorradfreundlicher Hotel- und Gastronomiebetrieb“ würden ADAC und DEHOGA dazu beitragen, diese Arbeitsplätze zu stärken, so Markl.

„Motorradfahren ist Freiheit, Freizeit und Genuss“, sagte Siegfried Gallus, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands. Er rechtfertigte die hohen Auflagen für das Gütesiegel damit, dass der Verband „Klasse statt Masse“ wünsche.
Daher erhielten zunächst nur 37 Hotels das Gütesiegel, im Landkreis Neu-Ulm, der derzeit seine Tourismus-Angebote verstärkt, haben zwei Hotels das Gütesiegel „Motorradfreundlicher Betrieb“ erhalten.